Fischelner Woche
Autorenlesung von Helene Henke im CinemaxX
Wenn in einem Kino statt eines Films ein „Leseevent mit Showeinlagen" gezeigt wird, hat das schon einen besonderen Grund.
In ihrem Erstlingswerk „Die Totenwächterin", einem spannenden Krimi über Vampire, den die Fischelner Woche unlängst vorgestellt hat, hat die Fischelnerin Helene Henke viele Abläufe ins Krefelder CinemaxX hineinverlegt, wo sie normalerweise im Büro und an der Kasse beruflich ihren Dienst verrichtet. So lag es nahe, dass dort im Saal 3 jene Schlüsselszenen aus dem Kapitel 4 von ihr vorgetragen wurden, die symptomatisch für den Roman sind. Eingestimmt wurden die vielen Besucher mit einem kurzen filmischen Trailer. Während danach Helene Henke den laufenden Text ihres Romans und die wörtlichen Reden der weiblichen Figuren rezitierte, übernahmen Kollegen, entsprechend kostümiert, die männlichen Stimmen. Auftretende weibliche Vampire und erotische Tanzszenen ließen Realität und utopische Aktionen aus dem Roman Wirklichkeit werden, so wie auch im Roman filmische Realität mit „vampirischer Fantasy" sich vermischen.
Das Buch „Die Totenwächterin" ist in allen Buchhandlungen zu haben und kostet 14,90 EURO. Es ist der erste Band der Trilogie „Das Rote Palais", deren weitere Ausgaben in Kürze
folgen.
Neuer spannender Kriminalroman über Vampire am Niederrhein
Zusätzlich zu der inzwischen etablierten Kunstszene für Malerei und Bildhauerei hat sich hier am Niederrhein ein beachtliches Literaturmilieu entwickelt. Spannende Krimis vom Niederrhein werden wie wild gelesen und sind mittlerweile in aller Munde. Eine thematische Erweiterung dieses Genres stellt nun ein spannender, blutigsaugerischer, aber auch gefühlvoller neuer Roman über Vampire und ihre teils kriminellen Machenschaften innerhalb und außerhalb einer getarnten Sekte dar.
Das 180-seitige Handbuch ist soeben erschienen und in allen Buchhandlungen für 14,90 EURO erhältlich. Herausgegeben hat es der Sieben-Verlag aus Fischbachtal nahe Darmstadt unter der ISBN 978-940235-22-0.
Geschrieben hat es Helene, genannt Silvia, Henke von der Kölner Straße nahe dem Fischelner Rathaus. Damit setzt sie eine lange Tradition des Vampir-Mythos fort, bei dem es vor religiösem und theologischem Hintergrund stets um Gutes und Böses sowie um Tod, Schuld, Sexualität und Macht und auch um Liebe geht. Dieser Mythos begann weit vor unserer Zeitenrechnung, ist erstmals vor gut eintausend Jahren schriftlich niedergelegt worden und fand seine Fortsetzung vor rund zweihundert Jahren im Balkan, in Rumänien und Transsilvanien und dann mit den Geschichten um Dracula vor 110 Jahren. Schließlich haben sich der Film u.a. mit Christopher Lee und Polanski mit dem Musical „Tanz der Vampire" der hintergründigen Sache angenommen. Nun ist der Vampirismus dank Helene Henke nach Europa literarisch zurückgekehrt, und Deutschland plant ihn gesetzlich zu legalisieren. In Krinfelde, hier irgendwo am Niederrhein gelegen, regiert im Multiplexkino Aurodom im Roten Palais im fünften Stock und darüber im Penthouse mit harter Hand der Meistervampir. Besondere Vorkommnisse und einige tote Vampire auf Friedhöfen und auf dem Güterbahnhof rufen die Polizei einschließlich der Privatdetektivin Leyla Barth auf den Plan. Um Leyla gibt es ein besonderes Geheimnis, das sie vor Angriffen der ins Fadenkreuz geratenen Vampire schützt. Sie verfolgt verschiedene Spuren von der Hansawache aus zum Haus Greiffenhorst, durch die Katakomben des Bahnhofsbunkers, zum Sprödentalplatz, zum Forsthaus, zum Kapuzinerberg und zu den Fledermäusen im Regnwaldhaus. Dabei muss sie äußerst gefährliche Abenteuer bestehen. Die Ermittlungen führen Leyla zu Thetania e.V., einer als Verein getarnten Sekte, die sich den Schönheits- und Jugendwahn der Menschen zunutze macht und verbrecherisch agiert. Schließlich darf auch die Liebe in besonderer Form nicht fehlen. Alles äußerst lesenswert und höchst spannend.